Labor-Mischer - Funktionsweise

Die Überlegenheit des Scherkraft-Labormischers mit Rotor-Stator-Prinzip von Silverson gegenüber einem herkömmlichen Einstufenrührwerk ist auf das mehrstufige Mischen/Scheren zurückzuführen, bei dem die Flüssigkeit durch den speziellen Silverson-Mischkopf gesaugt wird – das Herzstück jeder Maschine.


Stufe 1

Die Drehung der Rotorblätter im hohen Drehzahlbereich innerhalb des präzisionsgefertigten Mischkopfs sorgt für eine enorme Saugkraft, sodass Flüssigkeiten und Feststoffe vom Boden des Gefäßes nach oben in den Mischkopf hineingesaugt werden können.


Stufe 2

Die Zentrifugalkraft treibt die Materialien anschließend in Richtung des Außenbereichs des Mischkopfs, wo sie in einem präzise vorgesehenen Freiraum zwischen den Enden der Rotorblätter und der Innenwand des Stators zerkleinert werden.


Stufe 3

Auf diesen Vorgang folgt ein intensives hydraulisches Scheren. Dabei werden die Materialien bei hoher Geschwindigkeit durch die Perforationen im Stator nach außen gedrückt und zirkulieren in der Mischung.


Stufe 4

Das aus dem Mischkopf ausgestoßene Material wird radial bei hoher Drehzahl in Richtung der Seiten des Mischgefäßes geschleudert. Gleichzeitig wird frisches Material kontinuierlich in den Mischkopf hineingesaugt und so der Mischzyklus aufrechterhalten. Das horizontale (radiale) Ausstoßen und Einsaugen in den Mischkopf dient dazu, einen Zirkulationsweg vorzugeben, bei dem die Flüssigkeitsoberfläche möglichst wenig aufgewirbelt wird, um die Luftbeimischung zu minimieren.


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